Kakao-Zeremonie

Was ist eine Kakaozeremonie?

Eine Kakaozeremonie ist ein ritueller Rahmen, in dem roher, hochwertiger Kakao (sog. zeremonieller Kakao) bewusst getrunken wird, um:

- das Herz zu „öffnen“

- mit sich selbst in Verbindung zu kommen

- zu meditieren, zu beten, zu tanzen, zu singen  oder zu reflektieren

Sie stammt aus alten mesoamerikanischen Kulturen (v. a. Maya, Azteken, teils Inka) und wird heute in moderner Form wieder aufgegriffen. 

Im Zentrum steht nicht der Kakao als „heiße Schokolade“, sondern das bewusste Ritual: Absicht, Achtsamkeit, Verbindung, manchmal auch schamanische Elemente.

 

Was ist „zeremonieller Kakao“?

„Zeremonieller Kakao“ ist kein streng  geschützter Begriff, bedeutet aber in der Regel:

- aus hocharomatischen Kakaobohnen,  traditionell fermentiert und schonend  verarbeitet

- vollfetter Kakao (nicht entölt), meist als  Block 

- möglichst minimal verarbeitet, ohne  Milchpulver, künstliche Aromen, oft ohne oder  mit wenig Zucker

Er enthält u. a.:

- Theobromin (verwandt mit Koffein, aber  meist sanfter, herz- und kreislauffördernd)

- viele Antioxidantien

- Magnesium, Eisen und andere Mineralstoffe 

Die Wirkung wird oft als wach, klar, warm, herzöffnend, leicht euphorisierend beschrieben – ohne das „Nervöse“ von zu viel Kaffee.

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